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Forderungen

Als Lobby für die Anliegen der Jugendsession vertritt das Forum Jugendsession ausschliesslich politische Standpunkte, die das Plenum der Eidgenössischen Jugendsession angenommen  hat.

Auf dieser Seite werden nur Forderungen, die momentan vom Forum Jugendsession bearbeitet werden publiziert. Eine Sammlung aller Forderungen der vergangenen Jahre finden Sie hier .



Biodiversität und Naturschutz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Céline Staub   
Friday, 16. July 2010

Auch im Sommer 2010 brannte das Thema Biodiversität der Jugendsession unter den Nägeln. Verabschiedet wurde am 22.Mail in Bern folgendes Statement:

Im Hinblick auf die Ausarbeitung der Biodiversitätsstrategie des Bundes fordert die jugendsession.sommer 2010:

 -Dass die in der Strategie definierten Ziele innerhalb der gesetzten Fristen umgesetzt werden.

- Dass die Ziele bereits bestehender Konventionen zur Biodiversität von der Schweiz termingerecht umgesetzt werden.

- Dass die gesamte Bevölkerung für die Biodiversität sensibilisiert wird.

- Dass vermehrt finanzielle Anreize geschaffen werden, um die Umsetzung der Biodiversitätsstrategie zu gewährleisten. Dies soll z.B. durch Umverteilung der eingesetzten Gelder geschehen.

Alle diese Forderungen sollen die Artenvielfalt in der Schweiz sicher stellen.

 
Gesetzliche Grundlage für Arbeitsbedingungen von Praktikanten/innen schaffen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Céline Staub   
Wednesday, 10. March 2010

Erstaunlich, aber wahr: Arbeitbedingungen von Praktikantinnen und Praktikanten sind heute in der Schweiz auf Gesetzesstufe nicht geregelt.

Und genau das fordert die Jugendsession vom Bund: Das er eine gesetzliche Grundlage für die Arbeitsbedingungen für Praktikantinnen und Praktikanten schafft.

Zwar wird im dritten Stabilisierungspaket zur Schaffung von Praktikastellen angeregt, doch um langfristige Lösungen garantieren zu können, braucht es eine gesetzliche Grundlage, die , wie für den Lehrvertrag, unmissverständlich festhält, was in der Schweiz für Standarts gelten.

Letzte Aktualisierung ( Saturday, 8. May 2010 )
 
Bundesratsreform: Die Zeit für eine Veränderung ist definitiv gekommen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Céline Staub   
Wednesday, 10. March 2010

Dass die Departemente der Bundesräte gross, ja schon fast überdimensioniert sind, ist anerkannt. In jüngerer Vergangenheit war denn auch von fehlender Zeit die Rede, mit der sich die Departementsvorsteher/Innen ihren strategischen Aufgaben widmen können.

Damit soll Schluss sein. Bundesräte sollen nicht im Tagesgeschäft ihrer Departemente versinken, sondern sich der Zukunft unseres Landes annehmen.

Deshalb fordert die Jugendsession die Erhöhung der Zahl der Bundesräte von sieben auf neun. Die Arbeitsbelastung der einzelnen Bundesräte/innen kann so vermindert, die Effizienz der Arbeit im Gesamtbundesrat gesteigert und die politische, kulturelle und sprachliche Vertretung der Bevölkerung in der Landesregierung verbessert werden.

Letzte Aktualisierung ( Saturday, 8. May 2010 )
 
Für höhere Gefängnisstrafen bei sexuellen Handlungen mit Kindern PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Céline Staub   
Wednesday, 10. March 2010

Ein Opfer eines Sexualdeliktes ist ein Leben lang traumatisiert. Die Schweizer Jugend ist der Meinung, dass der Täter oder die Täterin deshalb adäquat bestraft werden muss.

Die bisherige Maximalstrafe für sexuelle Handlungen mit Kindern erachtet die Jugendsession mit fünf Jahren als zu niedrig.

Die Petition der Jugendsession 2008 fordert deshalb eine Erhöhung der Dauer einer Gefängnisstrafe für sexuelle Handlungen mit Kindern. Dazu sollen keine Geldstrafen, sondern in jedem Fall Gefängnisstrafen ausgesprochen werden.

Letzte Aktualisierung ( Saturday, 8. May 2010 )
 
Neue Medien nutzen für die Politik PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Céline Staub   
Wednesday, 10. March 2010

Durchschnittlich beteiligen sich nur 4 von 10 Personen in der Schweiz an Abstimmungen oder Wahlen. 60% der Bevölkerung beteiligt sich nicht aktiv an den politischen Entscheidungen. Das sind zu viele, findet die Jugendsession.

 

In Zürich, Genf und Neuenburg gibt es sie schon, die Pilotprojekte für die elektronische Stimmabgabe via Internet. Doch eine schweizweite Einführung einer Stimmabgabe via Internet liegt noch in weiter Ferne.

 

Die Jugendsession will den Weg zu einer nationalen Einführung verkürzen. Die Jugendlichen erhoffen sich, durch die Möglichkeit einer elektronischen Stimmabgabe, die Einbindung von mehr Schweizer Bürgern in den politischen Prozess.

Letzte Aktualisierung ( Saturday, 8. May 2010 )
 
Kulturförderung auch für neue Künste PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Céline Staub   
Wednesday, 10. March 2010

Für ‚Neue Künste’, wie zum Beispiel Poetry Slam oder Graffiti Kunst ist es nicht einfach, sich in der Kulturszene zu etablieren. Nach Meinung der Jugendsession soll nun das Bundesamt für Kultur (BAK) einen Teil der Förderung der neuen Künste übernehmen.

Damit aber die bestehende Kulturförderung nicht gefährdet wird, muss das Budget des BAK zwingend aufgestockt werden. Die Jugendsession schlägt eine Erhöhung um 0.1% des Staatsetats vor. Momentan erhält das BAK 0.3% des Staatsetats.

Kultur ist den Jugendlichen wichtig. Sie sind sich aber auch bewusst, dass ihre Generation andere Bedürfnisse hat, als zum Beispiel die Generation er 68er-Bewegung. Mit der Berücksichtigung der ‚Neuen Künste’ in den staatlichen Förderprogrammen will die Jugendsession nicht zuletzt bewirken, dass sich Jugendliche in Zukunft vermehrt für Kunst interessieren.

Letzte Aktualisierung ( Saturday, 8. May 2010 )
 
Weiterbeschäftigung von Lehrabgängern fördern PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Céline Staub   
Saturday, 6. March 2010
 Die Forderung der Jugendsession ist klar: ‚Wir fordern vom Bund die Schaffung von steuerlichen Anreizen für die Weiterbeschäftigung von Lehrabgängern.’ Jugendarbeitslosigkeit ist nicht erst seit diesem Jahr ein Thema. Doch hat der Missstand, das Jugendliche überproportional häufig arbeitslos sind, Potential, um zum Dauerbrenner zu werden. Dagegen gibt es aber Rezepte. Mit der Forderung der Jugendsession nach der Schaffung von steuerlichen Anreizen für die Weiterbeschäftigung von Lehrabgängern soll erreicht werden, dass weniger Jugendliche arbeitslos sind und stattdessen Berufserfahrung sammeln können. Denn: Mangelnde Berufserfahrung ist das grösste Handicap junger Leute auf dem Arbeitsmarkt. Doch nicht nur das! Mit den steuerlichen Anreizen können, insbesondere KMU, ihre Ausbildungskosten senken. Und schlussendlich bedeuten weniger Arbeitlose automatisch auch weniger Sozialausgaben, die von der gesamten Bevölkerung getragen werden.
Letzte Aktualisierung ( Saturday, 8. May 2010 )
 
Neutralität PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Luisa Jakob   
Friday, 12. June 2009

An der eidgenössischen Jugendsession 2008 hat sich eine Gruppe mit dem Thema Neutralität der Schweiz befasst und eine Petition ausgearbeitet die eine Verschärfung des Kriegsmaterialgesetztes verlangt: „Wir fordern vom Bund, dass die unter Artikel 3 lit. c des Güterkontrollgesetzes aufgeführten besonderen militärischen Güter fortan als Kriegsmaterial betrachtet und der Kriegsmaterialverordnung Artikel 2 Anhang 1 hinzugefügt werden."

Das Forum steht in Kontakt mit zwei Nationalräten, woraus sich spannende Anregungen ergeben haben...

Letzte Aktualisierung ( Saturday, 8. May 2010 )
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2010 wird UNO-Jahr der Biodiversität PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Stöckli   
Saturday, 30. May 2009
Das Jahr 2010 wurde von der UNO offiziell als das Jahr der Biodiversität ausgerufen. Aus diesem Grund wird auch in der Schweiz im Jahr 2010 eine erhöhte Aktivität zu diesem Thema geplant.
Ausserdem hat der Bundesrat am 12.12.2008  auf die Interpellation von Kurt Fluri reagiert und damit die verbindliche Ausarbeitung einer Biodiversitätsstrategie eingeleitet. Diese Strategie soll bis  Ende 2010 verabschiedet werden. Die Forderung der Jugendsession nach einer verbindlichen Biodiversitätsstrategie im Frühling 2008 ist somit aufgenommen worden.
Letzte Aktualisierung ( Saturday, 8. May 2010 )